Vermögensbildung

Aktienfonds, Investmentfonds

Ein Investmentfonds ist ein großer Topf, in welchem viele Anleger zusammengefasst sind, sozusagen ein "Gemeinschaftseigentum". Man kauft hierbei Anteile, die der Anlagesumme entsprechen. Je nach Kursveränderungen fällt oder steigt der Wert des einzelnen Anteils. Aktienfonds werden öffentlich an der Börse gehandelt und haben unterschiedliche Voraussetzungen und Gebühren, die beim Kauf oder Verkauf von Anteilen anfallen.

Dadurch, dass sich Märkte auch durch Psychologie verändern und nicht rein auf realen Gegenwerten basieren, sollten Sie Ihr Portfolio stetig mit Ihrem Berater im Blick haben. Es handelt sich durchschnittlich um eine langfristige Anlageform, so dass Sie auf das investierte Geld nicht angewiesen sein sollten! Lange Zeiträume sind von Vorteil, um z.B. Kursverluste wieder aufholen zu können. Denken Sie hierbei ganz besonders antizyklisch: Kaufen Sie in "schlechten Zeiten", um in guten Zeiten zu profitieren. Wenn die Kurse bereits intensiv am Steigen sind, sollten Sie mit einem Fachmann beraten, ob der Einstiegszeitpunkt je nach Titel noch sinnvoll ist.
Kapitalform: je nach Form Geldwert und / oder Sachwert
Psychologie: Je nach Fondsart und Anlagebereich, kann auch Markt-Psychologie zu Kursveränderungen führen.
Inflation / Kaufkraftverlust: unterliegt nur indirekt der Inflation, sollte jedoch nicht als Inflationsschutz angesehen werden
Rendite: Je höher das Risiko / die Spezifizität, desto höher die Volatilität, ein- bis dreistellige Renditen sind theoretisch möglich.
Anlagezeitraum: mittel- bis langfristig
Kommentar: In absehbar wirtschaftlich guten Zeiten können Investmentfonds sehr lukrativ sein. Sind Sie ein Anlegertyp, der zu allen Zeiten auf Grundsicherheit bedacht ist, sollte sich, wenn überhaupt, eher Fonds mit großen Standardunternehmen zuwenden.