Vermögensbildung

Industriemetalle / Strategische Metalle

Zur Riege der Industriemetalle und Strategischen Metalle gehören prinzipiell alle Metalle, die in der Industrie Verwendung finden. Vornehmlich gehören hierzu jedoch Metalle, die mehrere Kriterien zugleich erfüllen.

Industriemetalle als physische Kapitalanlageform
  • sollten mehr verbraucht als gefördert werden, um ein höheres Ertragspotential zu haben.
  • benötigen spezielle Eigenschaften, die nicht chemisch nachgestellt werden können.
  • sollten in vielen Produkten verwendet werden, die viele Menschen tagtäglich direkt oder indirekt benutzen.
  • sollten aufgrund ihrer Eigenschaften annähernd alternativlos sein.
  • sollten ungefährlich sein, um sie entsprechend lagern zu können.
  • dürfen nicht leicht entzündbar sein.
  • sollten sich unter anderem nicht verflüchtigen und am besten einen festen Zustand haben.

Zu den typischen Industriemetallen, die in solchen Anlageformen vorkommen, gehören z.B. Indium, Gallium, Hafnium, Wismut, Tantal, Tellur, uva.
Kapitalform: Physischer Sachwert (bei Eigentum oder direkter Beteiligung)
Inflation / Kaufkraftverlust: Inflation trägt u.a. zur Preisentwicklung bei.
Wertsteigerung: ein- bis zweistellige Rendite möglich
Anlagezeitraum: mittel- bis langfristig sinnvoll
Kommentar: Auch in diesem Bereich gibt es vielerlei vertragliche Lösungen. Die meisten Varianten sind jedoch Beteiligungsformen, Gemeinschaftseigentum und selten eigener physischer Besitz, der jedoch deutlich mehr Wert in sich trägt. Achten Sie darauf, dass in jedem Fall wirklich physisches Material hinterlegt ist und es sich nicht um Optionen, Anteilsscheine oder ähnliches handelt.